Gehe zu Inhalt Gehe zu Hauptmenü Gehe zu Suche

Sodexo Stories

Einblick in unsere Arbeit, inspirierende Geschichten und „Best Practice“-Beispiele

 

 

„Arbeitssicherheit ist nicht verhandelbar“ –
Warum bei Sodexo ab sofort Maskenpflicht gilt

Arbeitssicherheit ist nicht verhandelbar

Deutschland diskutiert über eine Lockerung der geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Klar ist bereits: Die Gesellschaft muss sich mittelfristig auf eine neue Form von Normalität einstellen. Was bedeutet dies für Reinigungskräfte, Küchenhilfen, Köche und Betriebsleiter von Sodexo, die deutschlandweit bei Unternehmen im Einsatz sind? Welche Schutzmaßnahmen müssen in der jetzigen Situation gelten, um Betriebsrestaurants wieder öffnen zu können? Antworten geben zwei Mitglieder des Sodexo-Krisenstabes: Beate Knietsch, Head of HSE Germany und Tobias Henninger, Technischer Direktor Gesundheit und Senioren.

FRAGE: Herr Henninger, alle Bundesländer haben das Tragen von Masken beim Einkaufen und im ÖPNV zur Pflicht erklärt. Müssen Mitarbeiter von Sodexo auch bei der Arbeit Masken tragen?

HENNINGER: Ja, das Tragen von Schutzmasken ist nicht nur eine Frage der Sicherheit von Kollegen, Kunden und Gästen, sondern auch ein Zeichen der Höflichkeit. Arbeitssicherheit ist für uns nicht verhandelbar. Aus diesem Grund gilt bei Sodexo die Vorgabe: Masken sind immer dann zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 2,0 Metern nicht dauerhaft eingehalten werden kann und überall dort, wo direkter Kontakt mit Kunden und Gästen besteht.

FRAGE: Masken sind in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit Mangelware. Wo bekommt Sodexo die notwendigen Masken für tausende Mitarbeiter her?

HENNINGER: Hier stehen wir als Arbeitgeber in der Pflicht. Aktuell statten wir alle Betriebe deutschlandweit mit Schutzmasken aus. Bis zum 29. April verschicken wir insgesamt 50.000 chirurgische Mund-Nasenschutz-Masken an unsere Betriebe. Bis Mitte Mai stellen wir dann auf waschbare Textilmasken um. Die Reinigung übernehmen wir für die Mitarbeiter durch einen Dienstleister. Das ist für unsere Teams vor Ort praktisch, nachhaltig, belässt die Schutzmasken für die Bereiche, die sie dringend benötigen (zum Beispiel Gesundheitswesen, Pharma) und ist auch finanziell sinnvoll. In Zeiten wie diesen zeigt sich die Stärke unseres internationalen Netzwerks: Viele Masken haben wir über von lokalen Sodexo-Teams geprüfte Händler aus China einfliegen lassen und anschließend über unsere eigene Logistik in Deutschland verteilt.

FRAGE: Ist das Tragen einer Maske in einer Küche oder bei der Reinigung nicht besonders unangenehm, gerade jetzt, wo es wärmer wird?

HENNINGER: Uns ist bewusst, dass Masken die Arbeit in den Betrieben nicht einfacher machen. Für uns steht jedoch auch fest: In Sachen Schutz und Sicherheit kann es keine Kompromisse geben. Masken sind ein Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung der Pandemie, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Außerdem gilt: im Gesundheitswesen, wo wir unter anderem auch in Isolierstationen Desinfektionsreinigungen vornehmen, tragen unsere Mitarbeiter logischerweise schon immer weit mehr als nur eine Maske, nämlich eine persönliche Schutzausrüstung. Das ist körperlich harte Arbeit. Viele Kollegen leisten aktuell Unglaubliches.

FRAGE: Frau Knietsch, wie stellt Sodexo über das Tragen von Masken hinaus sicher, dass sich Mitarbeiter, Kunden und Gäste in Betriebsrestaurants wohl fühlen, wenn diese wieder öffnen können?

KNIETSCH: Hier haben wir als Arbeitgeber und Dienstleister eine große Verantwortung. In mehreren Arbeitsgruppen haben wir detaillierte Konzepte zur Wiedereröffnung von Betrieben erarbeitet mit einem Schwerpunkt auf die Frage, welche Hygienemaßnahmen und allgemeine Arbeitsschutzregeln gelten müssen. Daraus ist ein umfangreicher Leitfaden entstanden, der alle notwendigen Aspekte zum Schutz vor Covid-19 abdeckt. Auch und gerade nach der Lockerung der durch die Bundesregierung verhängten Maßnahmen sind wir aufgefordert, durch geeignete Maßnahmen Mitarbeiter und Kunden vor Ansteckung zu schützen.

FRAGE: Können Sie ein paar Beispiele für Arbeitsschutzrichtlinien aus dem Leitfaden nennen, die bei Sodexo gelten?

KNIETSCH: Hier unterscheiden wir zwischen Maßnahmen, die für jeden Mitarbeiter individuell im Alltag wichtig sind und strukturellen Maßnahmen, die wir als Unternehmen umsetzen. Zu ersteren zählen unter anderem Dinge wie das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern, das Vermeiden von Berührungen, gründliches und regelmäßiges Händewaschen, das Minimieren der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Anweisung, bevorzugt Treppen statt Fahrstühle zu nutzen und elektronische statt persönliche Besprechungen. Einige der genannten Punkte sind Grundprinzipien, die unabhängig von Covid-19 gelten, aber jetzt aber umso wichtiger werden...

FRAGE: …und was verstehen Sie unter strukturellen Maßnahmen?

KNIETSCH: Dazu gehören zum Beispiel Bodenmarkierungen am Empfang und an den Ausgaben in Cateringbetrieben, die den Mindestabstand aufzeigen, bauliche Maßnahmen, wie ein geeigneter Spuckschutz an den Kassen, entzerrte Sitzplätze im Gästebereich, mindestens eine tägliche Reinigung und Desinfektion aller Oberflächen, die von vielen Menschen berührt werden, kontaktloses Bezahlen, verpacktes Essen ersetzt Buffets, Besteck wird bei Ausgabe vom Personal mit dem Tablett übergeben statt selbst geholt, Vermeidung von Warteschlangen an der Essensaus- und Geschirrrückgabe durch die Erweiterung der Kantinen- und Essensausgabezeiten… – die Liste ist endlos. Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen werden immer im engen Austausch mit dem jeweiligen Kunden umgesetzt.


 

 

Sicherheitsnetz für Krankenhäuser:

Sodexo stellt Notfallversorgung bereit

Sicherheitsnetz für Krankenhäuser

Die aktuelle Situation stellt alle Bereiche der Gesellschaft vor große Herausforderungen. Dies gilt in besonderem Maße für die Gesundheitsbranche.

Während viele Unternehmen den Betrieb herunterfahren, rüsten sich Kliniken und Krankenhäuser zurzeit für einen Ansturm an Patienten, wenn die Krise in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Eine Frage, die Kliniken und Krankenhäuser umtreibt: Wie kann die Essensversorgung von Patienten sichergestellt werden, wenn die hauseigene Küche nicht weiter betrieben werden kann?

Mit diesem Anliegen haben sich in den letzten Wochen Kliniken und Krankenhäuser an Sodexo gewandt.

„Als Caterer mit 690 Betrieben deutschlandweit haben wir die Kapazität und Schlagkraft hier einzuspringen“, erklärt Bernd Freier, Regionaldirektor Food Healthcare & Seniors und weiter: „Getreu unserem Unternehmensmotto ‚Lebensqualität im Alltag‘ bieten wir ein Sicherheitsnetz und geben in einer Zeit der Unsicherheit ein Gefühl der Absicherung.“

Sodexo übernimmt für die Einrichtungen die Versorgung aus Küchenbetrieben, die sonst vor allem Schulen versorgen. Im so genannten „Cook&Chill“-Verfahren werden die Gerichte vorproduziert und täglich an die Krankenhäuser geliefert. Dort werden sie schließlich erwärmt. Die Menüplanung erfolgt in Abstimmung mit den Kunden. Auch die notwendigen Touren werden vorgeplant, „um bei Bedarf sofort den Schalter umlegen zu können“, so Freier. Die Krankenhäuser können so bei Ausfall der eigenen Produktion die Patienten mit warmen Speisen versorgen.

Die Vorlaufzeit für die Erstellung und Abstimmung dieses Notfallkonzept mit den Krankenhäusern beträgt zwei Tage.


 

 

Der richtige Handgriff:

Wie Reinigungsprofis Schutzmasken ausziehen

Video

 

Den Bürgerinnen und Bürgern wird die Nutzung von Alltagsmasken insbesondere im ÖPNV und beim Einkauf im Einzelhandel dringend empfohlen“, heißt es im Erlass der Deutschen Bundesregierung von letzter Woche. Das Anziehen der Maske ist einfach – doch wie nimmt man eine Maske nach dem Gang zum Supermarkt wieder ab, ohne sich selbst zu gefährden? Die Antwort liefert eine Sodexo-Mitarbeiterin. Beim Ausziehen von Masken und Einweghandschuhen gilt: kein direkter Hautkontakt mit eventuell verunreinigten Flächen. Experten greifen in den Handschuh, um ihn auszuziehen. Zum Abnehmen der Maske, kommt der kleinen Finger hinter dem Ohr zum Einsatz. Die Berührung ungeschützter Bereiche im Gesicht wird so komplett vermieden. Wie Reinigungsprofis bei Sodexo Gesichtsmaske und Handschuhe ausziehen und anschließend ihre Hände desinfizieren, sehen Sie im Video.


 

 


Helden des Alltags:

Sodexo-Reinigungskräfte halten Klinikbetrieb mit am Laufen

Relevant für unser Gesundheitssystem

 

„Zurzeit kann ich meinen Kolleginnen und Kollegen nicht genug Danke sagen. Was unsere Leute alles leisten, ist unbeschreiblich“, sagt Stephanie Peglau, Gebietsleiterin FM Healthcare bei Sodexo.

Zusammen mit über 600 Reinigungskräften in ihrem Zuständigkeitsgebiet in Baden-Württemberg steht Peglau in der ersten Reihe im Kampf gegen das Corona-Virus. Während deutschlandweit viele Unternehmen stillstehen, erleben die Sodexo-Mitarbeiter in Krankenhäusern die Auswirkungen der Krise jeden Tag hautnah.

Mitarbeiterin in SchutzanzugSeit einigen Wochen reinigen die Teams nicht nur öffentlich zugängliche Bereiche von Kliniken und reguläre Krankenhauszimmer, sondern stellen auch die Sauberkeit und Desinfektion in Isolierstationen sicher.
„Unsere Kollegen sind ausgebildete Reinigungsprofis, dennoch ist die Aufgabe emotional nicht einfach und körperlich sehr anspruchsvoll“, berichtet Peglau. Bei der Reinigung von Isolationsstationen, wo Corona-Patienten behandelt werden, tragen die Fachkräfte spezielle Schutzanzüge und Atemschutzmasken. Peglau erklärt: „Das Anziehen der Schutzkleidung kostet Zeit. Die Maske macht das Atmen schwer und das Arbeiten langsamer. Voll ausgerüstet beginnt eine Stunde körperlicher Schwerstarbeit. Die Körpertemperatur steigt sofort, die Brille beschlägt, man beginnt zu schwitzen. Mit Komfortzone hat das nichts zu tun.“

Einige Mitarbeiter lehnen die Aufgabe in den Corona-Stationen ab – Freiwilligkeit lautet hier das Grundprinzip. Zugleich macht Peglau den Mitarbeitern Mut.

„Die Kolleginnen und Kollegen zu motivieren und Ihnen Ängste zu nehmen, ist Teil meines Jobs“, sagt sie. „Wir legen die Sicherheitsstandards immens hoch an und ich erinnere alle daran, was sie gelernt haben und was sie können.“

Vor zwei Jahren habe es in Deutschland eine große Grippewelle gegeben. Kein einziger Mitarbeiter in den Krankenhäusern wurde krank – dank der geltenden Regeln und der hohen Sicherheitsstandards in den Arbeitsprozessen. Fakten wie diese beruhigen und sorgen für Zustimmung bei den Kollegen.

Mitarbeiterin in SchutzanzugSodexo-Mitarbeiter, die im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen, erhalten regelmäßig Schulungen, unabhängig von Corona. In Abstimmung mit der jeweiligen Abteilung für Hygiene der Kliniken gibt es in diesen Wochen ergänzende Ausbildungen, um alle auf die spezifischen Anforderungen vorzubereiten. Zusätzlich hat Sodexo sein Leitungspersonal mit einem Leitfaden ausgestattet, der im Detail darlegt, wie mit der aktuellen Situation umzugehen ist. Am Ende gilt immer das Grundprinzip: Gesundheit und Sicherheit haben Priorität.

Die Kunden schätzen den langjährigen Erfahrungsschatz. „Pflege und Reinigung wissen, dass sie nicht ohneeinander existieren können. Auf vielen Stationen sind unsere Mitarbeiter voll eingebunden und werden direkt vor Ort vom Kunden mitverpflegt. In manchen Einrichtungen beraten wir gezielt, in Bezug auf Maßnahmen und Ausstattung“, berichtet Peglau. Insgesamt ist sie für über zehn Einrichtungen zuständig. Der tägliche Kontakt mit ihren Teams vor Ort gehört für sie dazu, gerade jetzt, wo der Druck besonders hoch ist. An manchen Tagen packt sie selbst mit an. „In einem Objekt habe ich die Schlussdesinfektion übernommen, weil die Kollegen schon ihre Arbeitszeit überschritten hatten – alle bilden bei uns eine Einheit.“

Eigentlich hatte Stephanie Peglau in diesem Frühjahr einen längeren Urlaub geplant. Den hat sie wegen Corona nun abgesagt. „Kein einziger Kollege würde jetzt auf die Idee kommen, in den Urlaub zu gehen“, sagt sie. Dennoch: Bei ihren Teams achtet die Bereichsleiterin gezielt auf Ruhephasen – Ressourcen schonen laute die Devise, um anschließend wieder fit zu sein. Die Welle der Pandemie wird in den Krankenhäusern in wenigen Tagen erwartet.

Für Peglau gilt: „Wir schaffen das! Alle gemeinsam!“


 

 

 

Die Stunde der Reinigungs-Profis:

 

Desinfektionen im Kampf gegen Corona

 

 

Ein bestätigter Corona-Virus-Fall unter den eigenen Mitarbeitern. Diese Meldung löst bei vielen Unternehmen eine Kette an Entscheidungen aus. War der Kollege bis zuletzt in den Firmenräumen unterwegs und hat womöglich andere Kollegen angesteckt, werden Mitarbeiter isoliert – Gebäude oder gar ganze Standorte müssen schließen.

HygieneausrüstungMehrere Sodexo-Kunden waren in den vergangenen Wochen in genau dieser Situation oder bereiten sich als Teil ihrer Krisenplanung auf diesen Ernstfall vor.

„Der Anruf kam an einem Donnerstagabend um 20 Uhr“, erinnert sich Igor Horsmann, Gebietsleiter FM & Food, Corporate Services, bei Sodexo. „Bei einem Kunden lag ein bestätigter Corona-Fall vor. Der gesamte Gebäudekomplex wurde umgehend geschlossen. Die Schicht unserer regulären Reinigungscrew begann am Freitag um 5 Uhr. Unsere Kollegen kamen an diesem Morgen logischerweise nicht mehr ins Gebäude“. Um den Betrieb wieder aufnehmen zu können, war eine Wartezeit von 72 Stunden erforderlich. Anschließend machte sich ein speziell für diese Herausforderung vorbereitetes Sodexo-Team an die Desinfektion der Räume.

Kundenanfragen zum Thema Desinfektionsreinigung erhält Sodexo in diesen Tagen regelmäßig. Einige davon beziehen sich auf tatsächlich aufgetretene Infektionsfälle. Anderen Ansprechpartnern geht es um präventive Desinfektion – Planung ist in der Krise elementar.

„Nach der Desinfektion bei einem Kunden in Düsseldorf, fragte uns wenige Tage später ein anderes Unternehmen in der Stadt an – eine Firma, für die wir bislang noch nicht tätig waren. Dem eigenen Dienstleister traute man diese Aufgabe nicht zu, uns schon“, sagt Igor Horsmann.

Personal mit SchutzbekleidungSodexo hat in den vergangenen Wochen rund 60 Kollegen mit detaillierten Handlungsanweisungen für Desinfektionsfälle ausgestattet. „Unsere Schulungen leisten einen immens wichtigen Beitrag zur umfassenden Qualifizierung unserer Teams und zur Sicherheit bei der Arbeit“, erklärt Filiz Keskin, Head of Soft FM Deutschland, Österreich, Schweiz bei Sodexo. Hierbei setzt Sodexo auf Fachexpertise im eigenen Haus: Ein festangestellter Mikrobiologe, ein Diplom-Ingenieur für Hygienetechnik und zwei unserer staatlich geprüften Desinfektoren unter den Mitarbeitern geben Perspektive und adressieren konkrete Herausforderungen aus der Praxis. Zudem nutzt Sodexo aktiv den Erfahrungsaustausch mit zahlreichen Gebäudereinigungsmeistern im Unternehmen und mit dem eigenen Segment Healthcare, das mit einer großen Anzahl staatlich geprüfter Desinfektoren und vielen Fachkräften täglich im Kampf gegen Viren und Bakterien steht.  

Neben einer Schulung per Skype erhielten alle Mitarbeiter Methodenanweisungen, die Schritt für Schritt beschreiben, wie man die Kundenumgebung desinfiziert, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen.

„Was sind die Unterschiede zwischen Bakterien und Viren? Was ist bei einer normalen Reinigung im Vergleich zur Desinfektionsreinigung zu beachten? Es ist wichtig, alle Kollegen vor solchen Aufgaben abzuholen und die Experten sprechen zu lassen, um Fragen direkt zu adressieren. Dies hilft auch dabei, Sorgen auszuräumen“, so Filiz Keskin.

Positiver MitarbeiterBei einer reaktiven Desinfektion gilt: Das Team muss mindestens vier Personen umfassen, die jeweils paarweise arbeiten, wobei ein geschulter Vorarbeiter oder Vorgesetzter das Team leitet. In der so genannten roten Zone ist persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu tragen: Eine chirurgische Maske, Augenschutz oder Gesichtsschutz, Einweganzug, Einwegschürze, Haarschutz und (wenn nicht Teil des Anzugs) nicht-latex-feuchtigkeit-undurchlässige Einweghandschuhe sowie, je nach Kundenwunsch, Überziehschuhe.

Sodexo unterstützt die Informationskampagne #Rückendeckung des Bundesinnungsverbandes Gebäudereiniger. Überall in Deutschland kämpfen Gebäudereiniger Hand in Hand mit weiteren systemrelevanten Berufsgruppen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Mit der Kampagne sagt die Innung "Danke" für den unermüdlichen Einsatz.


 

 

Corona-Krise:

Sodexo baut eigene Logistik für betriebskritische Artikel auf

 

Verladung
Verladung im Zentrallager in Werder. 

Sodexo hat aus dieser Ausgangslage vor drei Wochen Konsequenzen gezogen und eine komplett eigene Logistik für bestimmte Produkte aus dem Non-Food-Bereich in Deutschland aufgebaut. „Um sicherzustellen, dass unsere Betriebe versorgt sind, mussten wir ganz neue Wege gehen“, erklärt Tobias Henninger, Technischer Direktor Healthcare & Seniors.

Heute steht das System mit einem Zentrallager in Werder und Verteilerlagern in vier zentralen Regionen. Von diesen Verteillagern aus transportieren Sodexo-Mitarbeiter aus den beiden Segmenten Education und Corporate bestellte Ware mit eigenen Fahrzeugen (Kleintransporter und Klein-Lkw) in die Betriebe.

Die Ausgangslage: Als sich die aktuelle Krise auf Deutschland ausbreitete, war schnell klar, dass Sodexos reguläre Lieferanten und Großhändler im Non-Food-Bereich schon bald bei hygiene-kritischen Produkten nicht mehr lieferfähig sein könnten. Zudem vermehrten sich Berichte über Beschlagnahmungen von hygiene-kritischen Produkten und massiv steigenden Preisen bei Zwischenhändlern.

„Der Aufbau einer eigenen Logistik war für uns eine Sicherheitsfrage. Wir wollen sicherstellen, dass wir auch in der Krise voll versorgungsfähig sind“, so Sven Müller-Winter.

Versand-Einweg Mundschutz
Versand von Einweg-Mundschutz in der Hauptverwaltung in Rüsselsheim.

Die Lösung: Gefragt waren neue Lieferanten jenseits des bisherigen Netzwerks, die Sodexo den Kauf direkt am Werk ermöglichten. „Unser Supply Management Team hat das Telefonbuch in die Hand genommen und über 600 Hersteller durchtelefoniert – eine wahnsinnige Leistung.“ Gefragt sind FFP2-Masken, Einweg- Schutzanzüge, Schutzbrillen, Einweg-Mundschutz, Flächendesinfektionsmittel und Sanitärreiniger für Industrie und Gesundheitswesen, Fieberthermometer, Handdesinfektionsmittel und ganz wichtig Handseife.

Das Resultat: Für die Beschaffung von Einweg-Mundschutz und Flächendesinfektionsmittel hat das Sodexo-eigene-Logistik-System bereits funktioniert. Auch bei allen anderen unternehmenskritischen Artikeln gibt es große Fortschritte. Am 1. April sind weitere Mengen an Flächendesinfektionsmittel sowie Einweg-Schutzanzüge und Sanitärreiniger im zentralen Lager in Werder eingetroffen.

Was bleibt als Fazit nach fast drei Wochen: „Die Beschaffung der Produkte, ist nach wie vor ein täglicher Kampf, aber es ist grandios zu sehen, was das Team aus dem Non-Food-Einkauf leistet. In der Logistik ziehen alle Leute bei Sodexo an einem Strang. Es ist schön zu sehen, wie gut das läuft und wie Kollegen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen in der Krise zusammenstehen“, so Sven Müller-Winter.

Wie können wir helfen?

Haben Sie eine Frage?

Folgen Sie uns auf LinkedIn