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8/10/2009
Hochheim, 08. Oktober 2009. Die bekannten Wertermittlungsverfahren berücksichtigen das installierte Facility Management nur teilweise. Dabei sind alle Kostengruppen der DIN 276 in der Erstellungsphase und der DIN 18960 in der Nutzungsphase direkt von FM-Leistungen betroffen und beeinflusst.
Aus den Blickwinkeln der Immobilieninteressenten (Eigentümer, Mieter, Betreiber) werden diese Zusammenhänge nur mittelbar wertwirksam. Der Eigentümer zielt auf Substanzerhaltung und Rendite, Ziele die sich über kontrollierte Erhaltungsaufwendungen und hohen Vermietungsgrad herleiten. Während der Eigentümer ein Mietausfallwagnis ganz wesentlich unter dem Aspekt der Solvenz des Mieters beurteilt, ist es aus Sicht des Mieters fundamental durch den wahrgenommenen Komfort am Standort definiert. Die dem Mieter entstehenden Standortkosten "Miete“ und "Betriebskosten“ müssen sich an den Kriterien "Benchmark im Ortsvergleich“ sowie "Transparenz, Klarheit, Angemessenheit“ messen und bewähren. Hierbei wahrgenommene Defizite wirken sich über das Reklamationsverhalten direkt auf die Verwaltungskosten aus. Aus den Erfahrungen eines Dienstleisters, der sich auf den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität im Alltag fokussiert, sind drei Elemente für das Verständnis des Mieters von Komfort kennzeichnend:
1. Die Motivation seiner Mitarbeiter
2. Die Effektivität der arbeitsbegleiteten Prozesse
3. Die Sicherheit und Stabilität der Infrastruktur in der sie sich aufhalten.
Komfort lässt sich damit am besten über seine nutzenstiftende Wirkung messen. Und der ist offensichtlich enorm. Hierzu Dr. Horst de Haan, CEO Sodexo Deutschland: "Über Effizienzsteigerungen zu sprechen, heißt nicht nur die Kosten im Auge zu behalten. Im Gegenteil, die Musik spielt auf der Ertragseite. Ein effizienter Ablauf ermöglicht den Mietern, frei von Sekundäraufgaben ihre Kompetenz in Ertrag umzusetzen. In dem von uns definierten Durchschnittsunternehmen gehen wir von Nutzeneffekten in zweistelliger Millionenhöhe aus - pro Jahr. Der Effekt auf die Rendite ist also groß und dadurch entwickelt sich die Rolle des Facility Managers hin zum strategischen Partner, der seinen Auftraggeber in der Erreichung seiner Ziele sicht- und messbar unterstützt.
Ein Eigentümer wird sich daher für einen Betreiber entscheiden, der auch über Erfahrungen in Facility Services verfügt, sichern diese doch den Zugang zu Innovationen und Vorteilen durch Vernetzung, die dem Mieter sowie dem Eigentümer im Zeitablauf zusätzliche Mehrwerte erbringen. Nur ein Betreiber, dessen Augenmerk sich nicht auf die Aneinanderreihung verschiedener Services beschränkt, sondern Dienstleistungen als vernetzte Prozessstruktur mit direktem Durchgriff gewährleistet, vermag Ertragsmaximierung und Ausfallrisikominimierung in diesem Sinne zu ermöglichen.
Zu Sodexo
Die weltweit marktführende Sodexo Gruppe bewirtschaftet mit 355.000 Mitarbeitern 30.600 Einrichtungen in 80 Ländern und erreicht mit ihren Dienstleistungen täglich 50 Millionen Menschen. In Deutschland betreut Sodexo gemeinsam mit den Unternehmen Zehnacker, dem Full-Service-Anbieter im Gesundheitswesen und GA-tec, dem Spezialisten für technisches Gebäudemanagement mit 14.000 Mitarbeitern Menschen in Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Kliniken und Senioreneinrichtungen, Schulen und Kinderbetreuungsstätten mit Dienstleistungen des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Facility Managements.
Pressekontakt:
Sodexo Services GmbH
Stephan Dürholt
Tel. 0 61 46 / 6 02-2 65
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